Herausgegeben von Irmela Hijiya-Kirschnereit, Koji Ueda, Wolfgang Schlecht und Jürgen Stalph. Über 45.000 Stichwörter der modernen japanischen Sprache (frühe Meiji-Zeit bis Gegenwart) mit zahllosen Zusammensetzungen und Anwendungsbeispielen. Lateinumschrift aller Stichwörter und der Zusammensetzungen mit Kanji. Ca. 20.000 Satzbelege aus Zeitungen, Zeitschriften, Werbung, Wissenschaft und Literatur mit Quellenangaben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.08.2010
In höchsten Tönen lobt die Japanologin Viktoria Eschbach-Szabo dieses Japanisch-Deutsche Wörterbuch, ihrer Darstellung zufolge das erste überhaupt, das vom Deutschen her nutzbar sei. Die bisherigen Großwerke seien von Japanern für Japaner gemacht. Insgesamt, berichtet Eschbach Szabo, sind 120.000 Einträge geplant, mit dem vorliegenden ersten Band (A bis I) sind schon einmal 46.500 geschafft. Ganz "vorbildlich" findet die Rezensentin ihre Erfassung, mit Informationen zu Wortarten, Lese- und Schreibvarianten, sehr sinnvoll die Zitate aus wichtigen Prosawerken, und auch die lateinische Umschrift der japanischen Einträge findet sie ausgesprochen hilfreich. Dass es noch keine digitale Version gibt, findet Eschbach-Szabo ganz richtig, die ist mit dem Abschluss des dritten Bandes geplant. Schade, dass die Rezensentin keine Beispiele liefert, um auch Nicht-Japanologen einen Eindruck der sprachlichen Vertracktheiten zu bieten. Und etwas erstaunlich ist ihre rigorose Forderung, dass dieses Wörterbuch Richtschnur für ähnliche Projekte in allen anderen europäischen Ländern sein muss.
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