Nach Einschätzung der New York Times gilt Noam Chomsky als der bedeutendste lebende Intellektuelle. Er hat nicht nur die Wissenschaft von der Sprache revolutioniert und der Erforschung des menschlichen Geistes entscheidende Impulse gegeben; er hat auch durch seine kritischen politischen Schriften und Aktivitäten weltweite Resonanz gefunden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2007
Laut Wolfgang Krischke fehlt dem Autor dieses Chomsky-Porträts ein wichtiges Detail: Unabhängigkeit. Krischkes Enttäuschung über Günther Grewendorfs Lobhudelei ist deutlich. Sie zeigt sich an seinem Unverständnis angesichts der mangelnden "Tiefenschärfe", mit der Grewendorf die Karriere Chomskys darstellt. Über die Strategien des akademischen Aufstiegs und dessen Umstände hätte Krischke gern mehr erfahren. Ebenso über die kritischen Stimmen gegen den Vater der generativen Grammatik, die bis zum Vorwurf des Antisemitismus reichen, wie Krischke erläutert. Chomskys "moralischen Rigorismus" zu preisen, findet der Rezensent, langt nicht aus, um die "ganze Geschichte" zu erzählen.
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