Als theologisch gebildeter Satiriker bietet Hans Conrad Zander Wissenswertes in höchst unterhaltsamer Form. So auch in seinem neuen Buch, das ein kulturgeschichtliches Kaleidoskop des Christentums darstellt. In diesen Kabinettstücken stellt er Galileo Galilei als Archetyp des christlichen Märtyrers vor, lässt Charles de Foucauld vom Abenteuer der Religion erzählen, den großen evangelischen Theologen Sören Kierkegaard den Zölibat verteidigen und vieles mehr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 11.08.2015
Joachim Frank genehmigt sich Hans Conrad Zanders Filets als Hochamt der katholischen Satire und anspruchsvolle Denkstücke in der Tradition Pascals. Den katholischen Spötter Zander hier in seinen besten Texten zu erleben, ist für Frank ein besonderer Genuss, da der Autor weder nicht-konformes Denken scheut noch echtes Wissen aus Geschichte, Theologie und Literatur, um seine LeserInnen vergnüglich über Kölner Reliquien oder die Raffiniertheit des Papstes zu unterrichten, wie Frank erläutert.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…