Kein reiner Erlebnisbericht, zum Glück, findet Manfred Sack. Erst die durch die in diesem Buch gewählte Form des Gesprächs provozierte permanente Reflexion des Memorierten ermögliche es auch jüngeren Lesern, die eigenartige Institution der Napolas zu begreifen. Sack bewundert die kritische Haltung des Autors aber auch dessen Mut, die guten Seiten der ihm widerfahrenen Erziehung als Napola-Schüler zu erwähnen. Auch das "gedankenreiche Vorwort", das den Leser über die Umstände, Ursachen und Voraussetzungen der Nazi-Internate informiert, hält Sack für einen guten Einfall.
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