So italophon war das Weimar Goethes, dass dort von 1787 bis 1789 sogar eine Wochenschrift in italienischer Sprache erscheinen konnte: die Gazzetta di Weimar. Ihr Herausgeber und fleißigster Beiträger war Christian Joseph Jagemann, der als weltgeistlicher Gelehrter in Rom und Florenz gelebt und gewirkt hatte, ehe er Privatbibliothekar der Herzogin Anna Amalia zu Sachsen-Weimar-Eisenach wurde, der Mutter Karl Augusts, welcher Goethe nach Weimar eingeladen hatte. Die Zeitschrift vermischten Inhalts ist nur noch in einem, in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar aufbewahrten, Exemplar erhalten und wird mit diesem faksimilierten Nachdruck, in Buchform, allgemein zugänglich gemacht. Herausgeber Harro Stammerjohann hat die Einleitung geschrieben.
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