Zählen Stories zukünftig mehr als Fakten? Wie wird eine Aktie als Marke profiliert und welche Auswirkungen hat dies auf die Bewertung am Markt? In "Die Aktie als Marke" erfahren die Leser, wie sich im Rahmen der Investor Relations die fundamentalen betriebswirtschaftlichen Unternehmensdaten zu den weichen Image-Faktoren stellen lassen. Die Autoren erklären die Theorie des Aktienmarktes, zeigen anhand von Beispielen den Einsatz von Investor Relations Strategien und Instrumenten. Sie erklären, welche Aufgaben den Agenturen zukommen und welche Dienstleistungen Agenturen für die Kunden erbringen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2001
Rezensent Detmar Doering vom liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung, erläutert dem Leser zunächst, dass es für Firmen in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden ist, in Kommunikation zu ihren (potentiellen) Aktionären zu treten: `Investor Relations`. Dabei sei es wichtig, eine Aktie als `Marke` zu etablieren. Welche Schwierigkeiten damit verbunden sind, wird nach Doering in diesem (im Verlag der FAZ erschienenen) Buch von "namhaften Fachleuten (...) anschaulich" dargestellt, wobei sich gerade bei vielen Firmen des Neuen Marktes zahlreiche ergiebige Beispiele finden lassen, bei denen sich Probleme und Defizite bei der "Kommunikation mit privaten und institutionellen Investoren" zeigen. Insgesamt zeigt sich Doering recht angetan von der Fachkenntnis der Autoren, von der Darstellung der recht vielfältigen entscheidenden Parameter, die die Investor Relations betreffen, der guten Lesbarkeit, dem Unterhaltungswert und von dem "guten und nützlichen Überblick", den dieses Buch bietet. Lediglich die vielen Anglizismen findet der Rezensent etwas störend, doch räumt er ein, dass dies in dieser Branche nun mal üblich ist.
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