Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Gustav ist gelinde gesagt ungeschlacht. Ein Riese, nichts passt zu ihm und er in nichts hinein, weshalb er im Zirkus arbeitet. Aber so groß sein Körper, so zart sein Gemüt. Er leidet wie ein Hund, denn er ist einsam. Doch eines Tages begegnet er der großen Liebe, einer winzigen Frau mit einem großen Herzen...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2007
Ein sommerliches Buch für die Winterzeit, in der es nicht nur um die größte Sache der Welt geht, um die Liebe, sondern auch um den größten Mann der Welt, Gustav Kratzbach. Der verliebt sich ausgerechnet in die kleinste Frau der Welt, und um seine Avancen geht es hier im Hochformat. Im Großen wie im Kleinen sei das Ganze gelungen, findet Andreas Platthaus. Er rühmt die "ligne claire" des Zeichners Karsten Teich, der so wunderbar schwerelos französisch malen kann, und er preist den "unprätenziösen" Stil des Erzählers Heinz Janisch, der Sätze baut, die vor "gustavscher Sehnsucht zu vibrieren scheinen".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…