21 Kurzgeschichten, wie sie auch der Kleine Prinz hätte erleben können. Illustriert von Wolf Erlbruch.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.11.2008
Als ”weises, kleines Buch” lobt Rezensent Konrad Heidkamp diese Geschichte über die Nase eines Königs, das für ihn auch ein Buch über die grundsätzliche Frage geworden ist, wie man eine Nase trägt: nämlich hoch, verletzt, beleidigt oder geschwollen. Zwar erinnern die”Kürzestgeschichten” ihn manchmal an Antoine de Saint-Exupery, doch verhindern die ”grandiosen” Zeichnungen von Wolf Erlbruch, dass die Geschichten ”zu betulich” werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2008
Knapp und kurz sind die Geschichten in diesem Buch, immer nur eine Doppelseite lang. Es geht darin, zum Beispiel, um den König, der auch die Müdigkeit beherrschen will und ihr - versteht sich - am Ende unterliegt. Im Laufe des Buchs lernt der König denn auch eine pragmatische Haltung zu den Dingen der Welt. Genau muss man das lesen, rät der Rezensent Tilman Spreckelsen, um die Feinheiten zu genießen. Und vor allem müsse man sich auf die mehr als nur kongenialen, ja, "überwältigenden" Illustrationen Wolf Erlbruchs einlassen, die dem König in seinen Konfrontationen Augen machen, die, wer sie sah, nicht mehr vergisst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2008
Das von Heinz Janisch erzählte und von Wolf Erlbruch illustrierte Bilderbuch findet Jens Thiele gelungen, hauptsächlich weil es große Themen behandelt. Die 21 Momentaufnahmen stellen die Erlebnisse eines auf Kindergröße geschrumpften Königs dar, der feststellen muss, dass die Welt nicht immer so läuft, wie er das gelernt hat. Thiele liest in den Begegnungen des Königs philosophische Fragen heraus, etwa zu Vergänglichkeit und zu Autorität. Er räumt ein, dass die in Text und Bild "sparsame" äußere Form genug Freiräume lasse - das Buch verführe dann doch auch "kleine Leser, sich selbst in diesen (Sprach-)Bildern zu suchen und zu finden".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…