Das vorliegende Kompendium stellt die sozialen und politischen Grundlagen der römischen Politik dar, die altrömische Lebensart und den römischen Humanismus, Phänomene mit einer Langzeitwirkung bis in die Moderne. Beginnend beim Einzug der Philosophie in Rom stellt es mit Karneades die Frage nach der Gerechtigkeit der römischen Weltherrschaft. Es zeigt die ersten Versuche, den Aufstieg Roms zur Weltmachtzu erklären (Polybios) und der römischen Nobilität eine ihr passende Ethik zu geben (Panaitios). Im Mittelpunkt der Darstellung der republikanischen Zeit steht eine ausführliche Würdigung des Humanismus, der Politik und der Philosophie Ciceros. Kapitel über Caesar und Augustus zeigen die Entstehung des Prinzipats und dessen Feier in der Augusteischen Klassik. Die politischen Lehren des Neuen Testaments, von Römer 13 bis zur Apokalypse des Johannes, werden ebenso gewürdigt wie Eusebios und die Konstantinische Wende.
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