Henri Cartier-Bresson

Man redet immer zu viel

Gespräche über das Leben, die Kunst und die Fotografie 1951-1998
Cover: Man redet immer zu viel
Schirmer und Mosel Verlag, München 2020
ISBN 9783829608688
Gebunden, 160 Seiten, 24,80 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen und Englischen von Marion Kagerer und Michaela Angermair. "Ich bin ein visueller Typ. Ich begreife durch die Augen": Henri Cartier-Bresson, Meister des entscheidenden Augenblicks und Mythos malgré lui, machte das fotografische Bild zur Sprache seiner Wahl. Seinem Bekenntnis treu, hat er ein gewaltiges fotografisches Werk in Schwarzweiß geschaffen, das stilprägend für das 20. Jahrhundert wurde, seine Bildbände sind "Bibeln" der fotografischen Zunft. Schriftlich hat er sich nur wenig über seine Tätigkeit geäußert, Worte zu seinen Bildern zu finden überließ er befreundeten Schriftstellern und der Kunstwissenschaft.  Unser Band versammelt zwölf große, seit der Erstveröffentlichung meist schwer zugängliche Interviews aus knapp fünfzig Jahren. Angesichts einer Flut von Sekundärliteratur liefert er, im Originalton, authentische Auskunft über Cartier-Bressons Leben und Werk.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 13.05.2020

Rezensentin Eva Hepper annonciert eine kleine "Kostbarkeit" mit diesem Band: Dabei gibt es nicht mal Abbildungen, informiert die Kritikerin. Macht aber nichts, denn Cartier-Bresson-Bildbände gibt es genug, Gespräche mit dem französischen Fotografen sind aber wahre Raritäten, erklärt sie. Zwölf Gespräche aus fünfzig Jahren - erstmals auf Deutsch veröffentlicht - haben die Kuratoren des Centre Pompidou für diesen Band ausgewählt. Begeistert liest Hepper Cartier-Bressons "leidenschaftliche" und "ungeheuer spannende" Erzählungen aus einem Jahrhundertleben, aber auch seine Gedanken über die "Schönheit des wirklichen Sehens". Sie verehrt ganz klar nicht nur die Kunst, sondern auch die Menschlichkeit des Fotografen. Eine deutliche Leseempfehlung.

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