Propyläen Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783549110102 Gebunden, 480 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
Für das politische Handeln der USA im 21. Jahrhundert spielen der Rückbezug auf die Unabhängigkeitserklärung von 1776, die Verfassung von 1787 und der Mythos vom amerikanischen "Freiheitsstreben" eine zentrale Rolle. Dies gilt einmal mehr seit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump, der das Land seitdem grundlegend verändert. Aber ging es den Gründervätern wirklich nur um Freiheit, Liberalität und Menschenrechte?Und welche Folgen zeitigt dieser Mythos in einer Gegenwart politischer Extreme und gesellschaftlicher Spaltung?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.04.2026
Rezensent Arno Orzessek folgt Hiram Kümpers Gang durch die US-Geschichte und ihre Widersprüche. Wie sich die Paragrafen der Unabhängigkeitserklärung immer wieder auf produktive Weise an der Wirklichkeit rieben und umgekehrt, zeigt der Autor laut Orzessek mit großer Detailkenntnis und kritischem Blick anhand eines großen Überblicks von den Auswirkungen des Siebenjährigen Krieges über die Kämpfe zwischen Föderalisten und Anti-Föderalisten bis zu Trump. Wie das Gestern im Heute weiterwirkt, erfährt Orzessek auch und stellt fest: Das Buch endet "verzweifelt hoffnungsvoll".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.04.2026
Ein starkes, kompaktes Buch über das Erbe der Gründungsphase der USA hat Hiram Kümper laut Rezensent Matthias Kolb geschrieben. Die kurze Rezension zeichnet nach, wie die USA von Anfang an eine gespaltene Nation war - was sich unter anderem darin niederschlägt, dass die Verfassung universalistische Werte predigte, aber auch Sklaverei zuließ. Auch die Grundlagen des US-Kapitalismus und ein Freiheitsbegriff, der von der Angst vor staatlichen Übergriffen geprägt ist, führt Kümper auf die frühe Geschichte der Vereinigten Staaten zurück. Kolb sieht eine Nähe zu den Schriften der linken amerikanischen Historikerin Jill Lepore und fühlt sich insgesamt von diesem Buch gut informiert.
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