Das Porträt des scharfzüngigen und einflußreichen amerikanischen Schriftstellers Ambrose Bierce, geboren 1842 in Meigs County/Ohio als Sohn eines Farmers, war ein Wegbereiter der modernen Kurzgeschichte. Er nahm am Bürgerkrieg teil und arbeitete als Journalist und Kritiker in San Francisco, Washington und London. Bierce starb vermutlich 1914 in Ojinaga/Mexiko in den Wirren des Krieges in Mexiko.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Joachim Kalka begrüßt diese Biographie über Ambrose Bierce, der von deutschen Lesern meist nur vage als ein Autor der literarischen Phantastik und des sogenannten "schwarzen Humors" aus dem letzten Jahrhundert bekannt sei. Nicht alle Werke dieses Autors, so Kalka, seien heute noch von Belang, allzu oft verliere sich Bierce doch in "eine Art makabres Kunsthandwerk". Wirklich gültig seien vor allem noch Bierces Erzählungen über den amerikanischen Bürgerkrieg in den 1860er Jahren, dessen Grausamkeit niemand schärfer fixiert habe. Da treffe es sich gut, dass der Autor der Biographie zugleich als ein Spezialist für diesen Krieg bekannt sei. Morris` Buch biete überdies eine "interessante Chronik" der Vereinigten Staaten im späten 19. Jahrhundert.
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