Die Betrügereien eines Falschspielers aufzudecken ist eigentlich eine Nummer zu klein für den Agenten mit der Lizenz zum Töten. Doch schnell merkt James Bond, dass er es mit einem verbrecherischen Industriellen zu tun hat, der die ganze Welt in Gefahr bringt.
Im Fall von Ian Flemings "Moonraker" stört sich Rezensent Frank Schäfer besonders an der "fast chauvinistische Vaterlandsliebe und vor allem seinen forcierten Antikommunismus", die Ian Fleming seinem Helden Bond in den Mund beziehungsweise ins Handeln gelegt hat. Dem Feind wird totale Amoralität unterstellt, Sowjets arbeiten hemmungslos mit Nazis zusammen und ganz nebenbei "wird ihnen unterstellt, dass sie bedenkenlos London mit einer Atomrakete vernichten würden". Schäfer will Flemings Büchern einen hohen Spannungsfaktor gar nicht in Abrede stellen. Das ist in seinen Augen jedoch das einzige, was für Bond-Bücher spricht - die Spannung Aber bekomme man in den Filmen in erträglicherer Form präsentiert, meint Rezensent Schäfer, wohl weil das ideologische Gerüst da etwas in den Hintergrund und die Action in den Vordergrund rückt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…