Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. In Slough House, dem Abstellgleis des MI5, werden Erinnerungen wach - nur leider keine guten. Cathrine Standish kauft wieder Alkohol, und Louisa Guy wühlt in den Trümmern einer alten Liebe. Jackson Lamb quittiert das höchstens mit Flatulenz und einem Schluck Whiskey, doch selbst ihn holen die dunklen Schatten seiner Vergangenheit ein. Auf der Suche nach einem altbekannten Verräter schickt er seine Truppe ins Feld - aber nicht alle kehren zurück.
Rezensent Oliver Jungen schmökert hastig durch den neuen Jackson Lamb-Spionagethriller von Mick Herron. Im Vergleich zur TV-Serie entfalten die Bücher jede Menge schwarzen Humor, freut sich Jungen. Wenn der Autor im neuen Band Bezüge zur dysfunktionalen politischen Elite knüpft, gelingt das ebenso wie die Einbettung von Genretopoi und Cliffhangern, staunt der Rezensent. Fantasie, Suspense, Komplexität und Sprachwitz findet er bestens ausbalanciert. Genauso soll ein Spionagethriller sein, meint er.
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