Ein heißer drückender Sommermorgen in Südfrankreich. In einem leicht verfallenen Schloss verlebt eine zusammengewürfelte Schar von Gästen entspannte Ferientage. Sie kochen gemeinsam, trinken auf der Terrasse Wein und genießen den Blick auf die blaue Bergkette in der Ferne.Dann passiert das Unfassbare: Marie stolpert und stürzt. Sie ist auf der Stelle tot. Die Anwesenden bahnen sich einen Weg durch die ersten Stunden nach ihrem Tod - Dorothea faltet Maries Wäsche, Odile setzt sich ans Klavier, Stephan flüchtet mit den Kindern in den Garten. Bei jedem hinterlässt Maries Tod andere Spuren, bleiben andere Erinnerungen zurück.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 28.05.2021
Rezensentin Meike Feßmann findet Ilia Vasellas Debütroman schmerzlich schön. Die Geschichte eines Sommers auf einem französischen Schloss, wo sich ein bunter Haufen Künstler und Sozialpädagogen zum Palaver trifft, Eros jedoch durch ein tödliches Unglück gestört wird, scheint Feßmann mit ihrer Atmosphäre zu fesseln. Wie das Glücksidyll zur Passionsgeschichte wird, vermittelt die Autorin laut Rezensentin gekonnt in zarten Farben und bildstark.
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