Übersetzt von Maja von Vogel. Kleiner Tod ist verzweifelt: nirgends ist er willkommen. Die Menschen sind schrecklich traurig, wenn er zu ihnen kommt. Bis er eines Tages Elisewin begegnet, die schon auf ihn gewartet hat. "Da bist du ja endlich!", begrüßt sie ihn freudestrahlend. Eine Geschichte vom Ende - und von dem Beginn einer ganz besonderen Freundschaft!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2011
Eigentlich möchte man seinen Kindern vor dem Einschlafen doch nicht unbedingt eine Geschichte über den Tod vorlesen, dachte Rezensentin Lena Bopp - bis ihr Kitty Crowthers in Frankreich bereits 2004 erschienenes Bilderbuch "Der Besuch vom kleinen Tod" in die Hände fiel. Denn bei Crowther ist der Tod ein reizender Charakter, der seinen Gästen bei Kälte ein Feuer in seinem Schloss macht und tief traurig darüber ist, dass niemand sich über seinen Besuch freut. Dies ändert sich, als er der kleinen Elisewin begegnet, die ihn bereits freudig erwartet. Nicht nur dank der "feinen Zeichnungen", die von einem knappen Text begleitet werden, sondern vor allem durch das großes Einfühlungsvermögen, für welches Crowther mit dem Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis ausgezeichnet wurde, hält dieses Buch überraschende Perspektiven für Kinder und Erwachsene bereit, meint die Kritikerin.
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