In zwölf kapiteln mit einer ausführlichen Einleitung und zahlreichen Illustrationen zeichnet der Band das Bild einer lebendigen Kultur, in der die Grenzen zwischen Elitekunst und populären Genres längst aufgehoben sind. Die Kapitel behandeln Themen wie T-Shirt-Texte oder die bizarren englischen Aufdrucke auf Einkaufstüten, die Karaoke-Kultur, Comics und Zeichentrickfilme, erotische Magazine, japanisches Kino und Frauenrevue, zeitgenössisches Theater oder "Gedichtsteine", kurz, ein Handbuch.
Die Essaysammlung von Irmela Hijiya-Kirschnereit, derzeit Direktorin am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo, eröffnet einen ganz anderen Blick auf das moderne Japan. Fundierte Kenner der japanischen Gegenwartsliteratur seien die Autoren dieses Kulturführers, so der Rezensent Albrecht Kloepfer. Mit fokussierendem Blicke auf Comics, Zeichentrickfilme, Gebrauchslyrik und erotische Magazine leisteten sie "echte Aufklärungsarbeit", den "europäischen Silberblick" auf diese von Tradition und Spaßkultur geprägte Gesellschaft zu korrigieren.
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