Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Dreizehn Kinderbücher hat der große jiddisch-amerikanische Erzähler geschrieben, und eine Auswahl aus ihnen ist hier "in gelungener Übersetzung" vorgelegt worden, schreibt Klaus Modick. Ab zehn Jahren hat der Verlag die Geschichten von Hexen, Teufeln, Schildbürgern und sprechenden Tieren empfohlen, aber der Rezensent findet sie auch für jüngere Kinder schon geeignet - und für Erwachsene sowieso. Die Geschichte, die Modick am besten gefallen hat, handelt von dem Waisenjungen Menasse, der seinen Pflegeeltern wegläuft und im nächtlichen Wald einschläft: da träumt er dann von allen, die er verloren hat und die ihm jetzt helfen, zu sich zu finden. Dann findet er eine Freundin und singt mit ihr ein Lied, das nur hören kann, der weiß "dass alles lebt und nichts verloren geht". Leider kein Wort zu den Illustrationen von Francois Roca.
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