Ivor Prickett's book End of the Caliphate is the result of months spent on the ground in Iraq and Syria between 2016 and 2018 photographing the battle to defeat ISIS. Working exclusively for the New York Times, Prickett was often embedded with Iraqi and Syrian Kurdish forces as he documented both the fighting and its toll on the civilian population and urban landscape. The battle to defeat ISIS in the region lasted years, resulted in thousands of civilian deaths and ruined vast tracts of cities such as Mosul and Raqqa. Involving some of most brutal urban combat since World War II, the fall of Mosul was key to the downfall of the Islamic State: soon after the remains of the so-called "Caliphate" began to crumble.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.2019
Moritz Baumstieger weiß, dass Bildbände von Kriegsfotografen ein heikles Unterfangen sein können, wenn sie menschliches Leid in ein hochwertiges Coffee-Table-Format umwandeln. Aber Ivor Prickett, versichert er, findet sich keine Spur von ästhetisiertem Leid. Der Reporter der New Yorkt Times konnte im Gefolge irakischer und amerikanischer Truppe die Einnahme von Raqqa und Mossul dokumentieren, was bei ihm jedoch nichts Heroisches hat: Baumstieger sieht hier vielmehr die bittere Realität gebannt, die mit der fast vollständigen Zerstörung zweier Großstädte einherging.
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