Aus dem Russischen von Brigitte van Kann. Herausgegeben von Peter Urban.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.01.2005
Dieser Band ist, so Ralph Dutli, die wohl kaum noch zu übertreffende Entdeckung des Tschechow-Jahres. Es erinnert sich, fünfzig Jahre später, der einstige Freund der späten Lebensjahre des Dichter, der erste russische Literaturnobelpreisträger, Iwan Bunin. Fast sei es nicht zu glauben, wie ein Autor über den anderen derart "respektvoll und hellhörig, so kompetent und uneitel" schreiben könne - und umso erstaunlicher und erfreulicher. Fertig geworden ist Bunin zwar nicht mit diesem Werk, aber auch die nach seinem Tod vorgefundenen Fragmente enthalten eine "Fülle präziser Anekdoten und sprechender Szenen", die diesen Band zum wahren Schatz für jeden Tschechow-Freund machen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…