Die lange, an Komplikationen reiche, aber glücklich endende Geschichte von der Wiederentdeckung eines vergessenen Schweizer Autors, der zum Klassiker der europäischen Moderne wurde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.03.2004
Sehr angetan zeigt sich Manfred Koch von Jochen Grevens Geschichte vom späten Ruhm Robert Walsers. Über Jahrzehnte edierte Greven in mühevoller Recherchier- und Sammeltätigkeit die Werke Robert Walsers - mit Erfolg: "Jenen Robert Walser", befindet Koch, "den wir heute kennen und in leicht zugänglichen, kommentierten Ausgaben jederzeit lesen können, gab es vor Greven nicht." In vorliegendem Buch berichte Grevens von den Freuden und Leiden, den Bündnissen und Feindschaften, den glücklichen Zufällen und Pannen, die hinter seiner Edition des Gesamtwerks und dem damit einhergehenden Aufstieg Walsers zum modernen Klassiker standen. Koch lobt den "völlig uneitlen, stets um die Sache bemühten Ton", in dem das Buch gehalten ist, und würdigt es als die denkbar "beste Robert-Walser-Rezeptionsgeschichte".
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