Im sonnengegerbten Kapstadt an der südafrikanischen Küste treiben den hoffnungslosen Zeichner Dave, den das Leben mit Misserfolg und Affenfüßen gestraft hat, und seinen gammeligen Lebenskünstler-Buddy Paul seltsame Ereignisse um. Eine fiese Deadline, ein mysteriöses Verbrechen, eine nur halb so schlimme Überschwemmung, feinstes Dope, das nie lange hält, und dann fängt die Story erst richtig an...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.05.2013
Den wilden Plot dieses Comics von Joe Daly umreißt Rezensent Christian Gasser so: Um mit seiner Freundin nicht zu ihren Eltern zu müssen, sucht der erfolglose Comic-Autor Dave mit seinem Kumpel Paul lieber ein entlaufenes Riesenmeerschwein. Ihre Reise ins Naturschutzgebiet beginne mit unsinnigem Gelaber, entfalte sich zu einem Ökothriller mit Aliens und ende mit belanglosem Gequatsche. Für den Rezensenten ist dieser Comic mehr als nur ein hübscher Spaß, der dabei sämtliche Klassiker von "Tim und Struppi" bis zu "Blake und Mortimer" zitiert. Joe Daly gibt dem Comic den "anarchischen Witz" zurück, den er mit seiner "Graphic-Novellisierung" verloren hat, freut sich Gasser.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.02.2013
Als einen der "bekanntesten und erfolgreichsten" Comic-Zeichner Südafrikas stellt uns Christian Schlüter den 1979 geborenen Joe Daly vor, der ein Bild von seinem Land zeichnet, das der Rezensent so noch nicht kannte: Es ist ein rein weißes Südafrika, das bevölkert wird von Slackern, Gaunern und Hippies, die allesamt nur damit beschäftigt sind, wie sie an das nächste Dope herankommen. Das scheint für Schlüter nicht der ganz große Entwurf zu sein, aber witzig findet er die Geschichte schon, wie sich diese schrägen Typen das grausame Leben ein bisschen erträglicher machen wollen im sonnigen Kapstadt, inklusive "behutsamer Steigerung vom Komischen zum Absurden".
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