Venedig, Barcelona, Dubrovnik: Einwohner wehren sich gegendie Urlauberschwemme, denn sie stehen kurz vor dem Kollaps. Dieses Buch hilft Ihnen, das Beste aus IhremAufenthalt herauszuholen, ohne die Seele Ihres Reiseziels zuschädigen. Finden Sie heraus, warum Sie vielleicht zu Hause bleiben sollten. Verstehen Sie, warum Sie eventuell auch im Urlaub arbeiten müssen. Lesen Sie, warum Touristen auch Supermärkte und Wohngebiete besuchen sollten. Letztlich ist ein fantasie- und rücksichtsvoller Umgang mit dem eigenen Erholungsbedürfnis die wirklich lohnende Erfahrung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.03.2020
Gleich zwei neue Reisebuch-AutorInnen, so Stefan Fischer, stellen sich auf glaubwürdige Weise die Frage, ob es möglich ist, nachhaltig zu reisen und versuchen dabei, das Reisen trotz aller Kritik nicht zu "verteufeln". Idema gibt, wie es in Reisebüchern üblich ist, eine Menge Tipps - aber es sind ganz ungewöhnliche Tipps und Hinweise. So schlägt er vor, man könne schon im Heimatland jemanden treffen, der aus dem zu bereisenden Land stamme - und dann dort mit dieser Art der Kontaktaufnahme weiter machen. Dem Kritiker hat es offenbar gut gefallen, dass hier das Prinzip gelte, nicht nur das Internet nach Informationen zu durchsuchen. Lieber solle man Landesbewohner direkt ansprechen und sie um Besichtigungstipps bitten. Vielleicht gelänge es dann, so der von diesem Buch überzeugte Kritiker, nicht einer jener Touristen zu werden, gegen die sich Einwohner mit Aufklebern wehren, wie sie in einer Bilderstrecke in Idemas Buch wiedergegeben sind: Da drohen gekreuzte Selfiesticks anstatt jener Knochen mit Totenschädel den Tod einer überlaufenen Stadt an.
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