Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.09.2000
Diese Rezension von einem Kritiker mit dem Kürzel „L. L.“ klingt weniger wie eine Buchbesprechung als vielmehr wie ein Protokoll eines Drogenrauschs. Da wird von der „String-Theorie“ zum „Neophytagoreismus“, von der „Grand Unified Theory“ zu Hermann Hesses „Glasperlenspiel“ gesprungen und der Leser mit Sätzen beglückt wie: „`Im Zeichen des Kreises` vollzieht sich die `unio neomystica` des Unendlichen mit dem Nichts“. Und aufgepasst: „L. L.“ läuft erst auf der Zielgeraden zu seiner eigentlichen Top-Form auf: „In dieser Welt braucht es schon einen Stier des Phalaris, damit sich für Götterohren die Schmerzensschreie zur Harmonie der Sphären runden“. Alles klar?
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