Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2001
Friedmar Apel würde diesen Band gerne als "Erbauungsbüchlein" bezeichnen - wenn dieser "Begriff nicht längst diskreditiert" wäre. Dem Rezensenten gefällt das Gelassene in den Texten, das das 'Ergebnis innerer Verheerung' sei, einer Psychose, die sich in Konflikt befand mit dem Ordnungsdenken und der "Welt der anderen". Distanz zur Umwelt wird dabei spürbar, so Apel, jedoch gefällt es dem Rezensenten, dass Jansen dabei auf Anklagen verzichtet, sondern vielmehr der Frage nachgeht, 'wie der einzelne mit sich selbst fertig wird'. Apel lobt die "ruhige und eindringliche Sprache", mit der der Autor "allgemeine Weisheiten verweigert" und dem Leser damit genug Raum lässt, selbst nachzudenken und seinen eigenen Zweifeln nachzugehen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…