Aus dem Amerikanischen von Claus Varrelmann und Eva Bonne. Eine gigantische Verschwörung bedroht die Welt. Die weltweite Konspiration einer geheimen Bruderschaft bedroht die Menschheit und nur einige wenige Menschen können das infame Komplott noch stoppen. Jede Bewegung wird gefilmt, jedes Telefonat abgehört, jede Spur im Internet verfolgt, jeder Einkauf registriert - mit Hilfe eines Systems der totalen Überwachung versucht eine geheime Bruderschaft die Herrschaft über die Welt zu gewinnen. Nur wenige Menschen, Traveler genannt, vermögen die Pläne der Bruderschaft noch zu durchkreuzen. Denn die Traveler haben die außergewöhnliche Gabe, in andere Sphären zu reisen. Und sie stellen sich seit jeher schon jedem Versuch entgegen, die Selbstbestimmung und Freiheit der Menschen zu zerstören.
An "Traveler" ist kaum etwas, das nicht an "Matrix" erinnerte, findet Rezensent Kolja Mensing. Und doch hat ihn etwas in John Twelve Hawks' Roman gefangen genommen. Nicht der "hochgetaktete Plot" um maschinengesättigte und ins Wahnhafte gesteigerte Überwachungsgesellschaft und die Gegenwehr einer Gruppe Aufständischer, sondern vielmehr das "anspruchsvolle Netz von Zitaten und Verweisen". Zum Beispiel Foucault, wie die Linie zeigt, die der Autor "von Jeremy Benthams berüchtigtem 'Panoptikum' ... bis zum ausdifferenzierten Überwachungsstaat der Gegenwart" zieht. Aber auch der Tradition der amerikanischen Verweigerungsliteratur liefert Hawks mit seinem "actiongeladenen und diskursiv aufwändig verlinkten Science-Fiction-Roman" ein "zeitgemäßes Update". Und so scheint der Rezensent letztendlich auch dem bereits angekündigten Folgeband gegenüber nicht abgeneigt zu sein.
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