Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig. Himmel und Hölle führt in eine vergangene Welt. Stefanssons unverwechselbarer Erzählton, der mit kleinen Geschichten den verschiedensten Lebensentwürfen mal nachdenklich, mal verschmitzt nachspürt, verbindet sich hier mit einer dramatisch zugespitzten Handlung und der Wucht des Tragischen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2010
Peter Urban-Halles Erkenntnis lautet: Das ist Trivilalliteratur! So sieht sie also aus, genau wie beim Isländer Jon Kalman Stefansson, genau wie in diesem neuen Roman, den Urban-Halle uns vorstellt. Das geht fix. Sentimentale Bedürfnisse befriedige der Autor, Klischees bediene er noch und nöcher. Hinter einem poetisch-tiefsinnigen Titel stecke wie immer bei diesem Autor: aufgeputschte Binsenwahrheiten, pseudophilosophischer Firlefanz, generalisierter Kitsch, ein heilloses Durcheinander und vor allem Langeweile. Die Geschichte groß wiederzugeben, sparen wir uns. Nur soviel: Die See ist kalt und düster und der Kapitän, der ist trinkfreudig und traurig.
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