Philip C. Almond

Jenseits

Eine Geschichte des Lebens nach dem Tode
Cover: Jenseits
Lambert Schneider Verlag, Darmstadt 2017
ISBN 9783650402028
Gebunden, 248 Seiten, 29,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Manfred Warnecke. Was erwartet uns nach dem Tode? Finden Schuld und Sünde, Verdienst und gute Taten im Jenseits ihren Lohn? Was geschieht mit Körper und Seele in der jenseitigen Welt? Schon immer haben Menschen auf ein Leben nach dem Tode gehofft, und manchmal haben sie es auch gefürchtet. Philip C. Almonds Buch bietet ein Panorama der Jenseitsvorstellungen, die die europäische Kulturgeschichte unter dem Einfluss der griechischen und der jüdisch-christlichen Tradition in drei Jahrtausenden entwickelt hat. Almond zeigt, wie man sich das Jenseits als Ort der Belohnung und Strafe, der Verdammung, Läuterung und Erlösung gedacht hat. Er macht uns mit den Bildern von den Schauplätzen des Lebens nach dem Tode bekannt, den schönen wie den schaurigen - den Ufern des Styx, wo der Fährmann Charon die Seelen der Verstorbenen ins Totenreich übersetzt, den Elysischen Gefilden, in denen die Lieblinge der Götter rasten, den Tiefen des Tartaros, der Hölle, dem Fegefeuer und dem himmlischen Paradies.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.06.2017

Bernhard Lang ist enttäuscht von der wenig sorgfältigen deutschen Ausgabe des für ihn an sich anregenden Buches von Philip C. Almond. Lektorat, Bildteil und Anmerkungen sind im Vergleich zum englischen Original minderwertig, findet er. Was der Religionshistoriker Almond in seinem Buch aus kulturhistorischer Sicht über christliche Jenseitsbilder von der Antike bis heute zu sagen hat, scheint Lang indes kurzweilig, allgemeinverständlich und trotz notwendiger Beschränkung bei der Themenwahl lehrreich. Die Kapitel über Seelenglauben, über die Verdammten und über das Jenseits im Denken der Neuzeit gefallen dem Rezensenten besonders gut.
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