Swifts Satire, 1726 erschienen, ist neben Defoes "Robinson Crusoe" eines der beliebtesten Jugendbücher aus dem 18. Jahrhundert. Der geniale Kunstgriff von "Gullivers Reisen" besteht darin, daß der Autor nicht das Fremde, Wunderbare als das Absonderliche darstellt, sondern die scheinbar normale Menschenwelt im Spiegel der zwergenhaften Bewohner Lilliputs oder der Riesen Brobdingnags als monströs erscheint. Fritz Fischer hat das Werk mit Federzeichnungen ausgestattet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
In der FAZ-Buchmessenbeilage nimmt sich Katja Lange-Müller vor, diese Neuübersetzung des Klassikers zu besprechen, als handelte es sich um ein neues Buch - um sich dann in ausführlichen, angestrengt komischen Nacherzählungen der an sich bekannten Geschichte zu ergehen. Kein Hinweis auf die Qualität der neuen Ausgabe und der Übersetzung.
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