Swifts Satire, 1726 erschienen, ist neben Defoes "Robinson Crusoe" eines der beliebtesten Jugendbücher aus dem 18. Jahrhundert. Der geniale Kunstgriff von "Gullivers Reisen" besteht darin, daß der Autor nicht das Fremde, Wunderbare als das Absonderliche darstellt, sondern die scheinbar normale Menschenwelt im Spiegel der zwergenhaften Bewohner Lilliputs oder der Riesen Brobdingnags als monströs erscheint. Fritz Fischer hat das Werk mit Federzeichnungen ausgestattet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
In der FAZ-Buchmessenbeilage nimmt sich Katja Lange-Müller vor, diese Neuübersetzung des Klassikers zu besprechen, als handelte es sich um ein neues Buch - um sich dann in ausführlichen, angestrengt komischen Nacherzählungen der an sich bekannten Geschichte zu ergehen. Kein Hinweis auf die Qualität der neuen Ausgabe und der Übersetzung.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…