Übersetzt und eingeleitet von Milo Dor. Milo Dor berichtet: "Jovan oder Jantschi war trotz seiner schrecklichen Erfahrungen nicht vielgesichtig geworden, er blieb so, wie er immer war Nachdem wir von den Schneenockerln meiner Großmutter geschwärmt hatten, die in einer Emailschüssel in einem Meer aus Vanillesauce schwammen, begannen wir einander zu berichten, was wir inzwischen alles erlebt hatten. Da der Stoff ziemlich umfangreich war, kamen wir einige Male zusammen und Jovan erzählte so lebhaft immer neue Episoden aus seinen zuweilen skurrilen und absurden Erlebnissen, daß ich ihm riet, das alles aufzuschreiben."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.05.2003
Faszinierend findet der "Jdl" zeichnende Rezensent diese Erinnerungen von Jovan Sekelj, die von seinem altem Freund, dem österreichischen Schriftsteller Milo Dor übersetzt wurden. Es gehe um die Flucht vor den Nazis, die den serbisch-jüdischen Autor in seiner Jugend durch Europa hetzten. Tatsächlich ist das Buch es, wie der Titel schon besagt, nicht die Geschichte eines Helden, sondern die eines "Verzweifelten, dem nur noch Fatalismus und Witz bleiben", schreibt der Rezensent. Sowohl die Geschichte selbst als auch der Stil, in dem sie erzählt werde, entlarve die "Absurdität des Krieges".
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