Geheime Macht in den Bergen, Netzwerk der globalen Elite, Jahrmarkt der Eitelkeiten: dem Weltwirtschaftsforum in Davos haften viele Etiketten an. Seit der Gründung als Managertreffen 1971 durch den deutschen Wirtschaftsprofessor Klaus Schwab hat sich das "World Economic Forum" (WEF) zu einer weltumspannenden Organisation entwickelt. Jedes Jahr pilgern 2500 Teilnehmer, darunter 40 Staats- und Regierungschefs, für eine knappe Woche in das kleine Schweizer Touristendomizil.
Seit 1998 ist der Journalist Jürgen Dunsch regelmäßig dabei. Sein Buch blickt hinter die Kulissen des globalen Elite-Treffs - von der Organisation bis zu den informellen Anlässen und Gesprächen auf den vielen exklusiven Privat-Veranstaltungen. WEF-Gründer Klaus Schwab ergänzt das Buch mit Einblicken in seinen Tagesablauf und einem großen Interview.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.12.2016
Im Buch seines früheren FAZ-Kollegen Jürgen Dunsch erhält Carsten Knop Antworten auf viele Fragen, die er sich zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos stellt. Knop hält Dunsch als jahrelangen Pressebeobachter für genau den Richtigen, um über Entstehung, Abläufe und Ziele des Forums zu schreiben. Dass der Autor das Buch zusammen mit dem Gründer Klaus Schwab verfasst hat, macht es laut Knop zu einem echten Handbuch zum Thema, spannend für Freunde und Kritiker des WEF gleichermaßen, wie der Rezensent treuherzig versichert. Wie in Davos alljährlich Weltpolitik gespiegelt beziehungsweise gemacht wird, erfährt Knop aus der Lektüre eines, wie er betont, unabhängigen Werkes, von einem Autor, der staunt und auch hinterfragt (einen unbegrenzten Machbarkeitsglauben etwa).
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