Über das Ideal männlicher Wehrhaftigkeit und die Logik von Männerbünden Verführungspotenziale und gesellschaftliche Auswirkungen bis heute.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.07.2001
Nach der Lektüre der in den Jahren 1986-2000 verfassten 16 Essays des Siegener Historikers für Neuere Geschichte und langjährigen Referenten des Archivs der Deutschen Jugendbewegung weiß Ulrike Brunotte nun viel mehr über alte und neue Männerbünde und die Konzentration auf maskuline Elemente in Jugendkult und Jugendbewegungen. Auch wenn in manchen Passagen die biografisch geprägte Sicht des 1943 geborenen Autors, der selbst in jungen Jahren Mitglied von Jugendorganisationen war, zu sehr in den Vordergrund trete und einige sehr detailreiche Texte etwas anstrengend zu lesen seien, hält die Rezensentin das Buch für einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über die Kontinuität bestimmter Männlichkeitsmodelle jenseits politischer Ausrichtungen. Und das schließt für Brunotte auch eine Historisierung der 68er mit ein.
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