Julia Donaldson, Axel Scheffler

Stockmann

(Ab 4 Jahre)
Cover: Stockmann
Beltz Athenäum, Weinheim 2008
ISBN 9783407793751
Gebunden, 32 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Die Welt ist voller Gefahren, vor allem wenn man ein Stockmann ist und tagein tagaus mit einem ganz gewöhnlichen Stock verwechselt wird. Aber Stockmann gibt nicht auf: Ich bin kein Stock, du dummer Hund! Ich bin Stockmann! Stockmann! Guck doch genau! Ich will nur nach Hause zu Kindern und Frau. Als der kleine Mann nach vielen gefährlichen Abenteuern im Kamin landet, ist es beinah um ihn geschehen. Doch schließlich geht alles gut und überraschend anders aus. Und Stockmann ist endlich zurück, bei seinen Lieben zu Hause im Glück.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 29.11.2008

Rezensentin Katharina Granzin ist regelrecht entzückt von diesem Kinderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler, dass eine ziemlich ungewöhnliche Erzählperspektive einnimmt - und den Leser erstaunlicherweise dazu bringt, sich mit einem Stock zu identifizieren. In den Augen der Rezensentin macht dies das Buch zu einer durchaus "wahrnehmungserweiternden Lektüre?. Das Ergebnis ist eine anrührende Geschichte, die einige spannende Abenteuer mit sich bringt. Ganz zum Schluss kommt ein Happy End. Darauf, so fühlt sich die Rezensentin angesichts der dramatischen Geschichte zu betonen verpflichtet, kann der Betrachter dieses Bilderbuchs sich verlassen. Lobenswert findet Granzin die Arbeit der beiden Übersetzer Wiglaf Droste und Stefan Maelck, die die Geschichte nicht nur übersetzt, sondern "tatsächlich nachgedichtet? haben.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 09.10.2008

"Ein Buch für alle Tage und Jahreszeiten" freut sich Rezensent Benedikt Erenz über dieses neue Buch aus der Axel-Scheffler-Welt. Mit seiner Hauptfigur, dem Stockmann und seinen Gesellen im Wald - einem "murmelbunten Arkadien", von Eichhorn, Fuchs, Hase und anderen bevölkert - richte sich, schreibt der Rezensent freudig, an den "heiteren Animisten in dir und in mir". Erenz bescheinigt den Machern des Buchs, "die hohe Kunst der Drolligkeit" und "lyrischen Groteske" zu einiger Perfektion zu entwickeln. Woran auch die "purzelnden Kinderreime" von Julia Donaldson (von Wiglaf Droste und Stefan Maelck augenscheinlich wundervoll eingedeutscht) ihren Anteil haben, die Schefflers Bilder, wie Erenz so schön schreibt, "umspringen wie ein fröhlicher Bach".

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