Die Nimmtes-Nimmtes-Frau ist sehr,
sehr neugierig. Gerne nimmt sie
sich alles, was ihr gefällt. Was mag
wohl in dem Haus sein? Welches
der drei Tellerlein, welches der drei
Löffelchen mögen wohl zu ihr
passen? In welchem Bettchen liegt
man wohl am besten?
Voller Erinnerungen an ihre Kindheit
erzählt Kveta Pacovská in eigenen
Worten und eigener Interpretation
die Geschichte der Nimmtes-
Nimmtes-Frau, die sich neugierig im
Haus der drei Bären umsieht, die im
Wald Honig sammeln sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2019
Marlene Zöhrer empfiehlt dringend, sich auf Kveta Pacovskas Bildwelten einzulassen, egal wie alt man ist. Was die inzwischen neunzigjährige Autorin hier vorlegt, Märchenmotive, Kunst, Skizzen, Notizen und Erinnerungen an die eigene Kindheit, ergibt für Zöhrer einen Geschichtenschatz, fremd und vertraut zugleich. Die künstlerische Gestaltung des Ganzen berauscht sie mit leuchtender Farbigkeit und lustvollen Spielereien wie Pop-ups und unterschiedlichen Oberflächen. Eine fantastische, den Horizont erweiternde Welt aus Farben, Formen, Rhythmen und Klängen, die man geschaut haben muss, findet die Rezensentin.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…