Was gibt es Schöneres als einen Regentag auf dem Sofa? Toni macht es sich gerade gemütlich, als der Drache Fred hereinspaziert kommt. Er ist Tonis Freund … und er muss mal. Aber Tonis Klo ist zu klein. Was tun? Toni macht Vorschläge, die für einen Drachen mit Stil aber nicht infrage kommen. Allmählich wird es eilig. Kurzerhand fliegt Fred mit Toni ins Drachenland, wo wunderschöne schwimmende Pagoden warten...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2022
Rezensentin Anna Vollmer ist begeistert von Julie Völks Spiel mit Drachenklischees, die sie wunderbar widerlege. Die Rezensentin freut sich, dass es in diesem Bilderbuch mal nicht ums Feuerspeien geht, sondern um die ganz profane Frage, wie ein Drache eigentlich aufs Klo geht. Der wirklich sehr elegante Fred besucht nämlich eine menschliche Freundin, doch deren WC könne er aufgrund seiner doch übermenschlichen Proportionen leider nicht nutzen. Letztlich müssen Fred und seine Freundin den weiten Weg ins Drachenland gehen, damit sich der Drache erleichtern kann, verrät Vollmer. Sie ist ein großer Fan von den detailreichen Zeichnungen und der gemütlichen Atmosphäre, wie auch von der klugen Eleganz des Drachen und empfiehlt "Drachenregentage" nicht nur als Sofalektüre bei schlechtem Wetter.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 17.08.2022
Rezensentin Sylvia Schwab ist entzückt von Julie Völks Drachengeschichte. Dass die Autorin den Drachen als kindlichen Freund ihrer Protagonistin entwirft, nicht als feuerspeienden Riesen, findet sie toll. Dass auch Drachen mal müssen müssen, ist eine der kleinen amüsanten, ironischen Brechungen im Text, die Schwab so gut gefallen. Wenn Drache und Ich-Erzäherin sich auf die Suche nach einem passenden stillen Örtchen für den Drachen machen und dabei ins Dracheninselreich gelangen, zeigt sich Schwab betört von den grazilen Illustrationen.
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