Aus dem Dänischen von Hannes Thiess. Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mörck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum ?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2011
Diesen Krimi hält Rezensent Hannes Hintermeier für das bislang beste Buch Jussi Adler-Olsens. Es handelt sich um den nunmehr dritten Fall des Sonderermittlers Carl Mörck, informiert der Kritiker. Aufgrund der Qualitätssteigerung gegenüber den beiden Vorgängern sieht Hintermeier den dänischen Autor auf dem richtigen Weg zu Einlösung eines selbstgestellten Anspruchs: mit jedem der laut Plan insgesamt zehn Bände besser zu werden. "Nach oben ist aber noch ausreichend Luft", meint der Rezensent augenzwinkernd. Über den Inhalt ist zu erfahren, dass Carl Mörck einem Serientäter auf der Spur ist, der seit 15 Jahren nahezu unbemerkt sein Unwesen treibt. Zur Hand gehe dem Ermittler dabei das Personal des Polizeipräsidiums, das Adler-Olsen ebenso "slapstickhaft" auftreten lasse , wie in den ersten Teilen der Krimiserie. Einen "gutmütigen Humor" attestiert der Kritiker dem Roman, dessen Handlung er überdies für fachkundig konstruiert und einer stetigen Temposteigerung unterworfen befindet.
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