Karin Frei

Gute böse Stiefmutter

Sieben Porträts und ein Leitfaden
Cover: Gute böse Stiefmutter
Limmat Verlag, Zürich 2005
ISBN 9783857914799
Gebunden, 190 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Trotz grosser Verbreitung der Patchworkfamilien ist das Stiefmutterdasein weitgehend tabuisiert, nicht zuletzt, weil sich die Frauen selber tabuisieren. Die Porträts zeigen, dass ihr Alltag typische Muster aufweist und die Gefühlsverwirrungen im Alltag sich ähneln. Der zweite Teil des Buches dokumentiert die Geschichte des Begriffs Stiefmutter und gibt nach Stichworten geordnet einen Überblick über die häufigsten Herausforderungen, denen sich eine Stiefmutter stellen muss. Hinzu kommen zahlreiche Tipps für Stiefmütter und Frauen, die es werden (wollen).

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2005

Recht nützlich findet Rezensent Eberhard Rathgeb dieses Buch, in dem Karin Frei von Frauen berichtet, die in Patchworkfamilien leben. Er kann es jeder Frau, die in eine Familie mit Kindern kommt und dort Stiefmutter wird, nur ans Herz legen, gibt es doch Auskunft darüber, was eine Frau in einer solchen Situation wissen und was sie beachten sollte. Seiner Erachtens vermittelt das Buch einen guten Eindruck davon, "was es heißt, den Part der Stiefmutter in einer Patchworkfamilie zu übernehmen". Ausführlich referiert Rathgeb eine Reihe von Ratschlägen aus dem Buch. Etwa, dass sich eine Frau reiflich überlegen sollte, ob und wie sich ihre eigenen Familienwünsche in einer Patchworkfamilie verwirklichen lassen, oder dass sie nicht die Hauptverantwortung für die Stiefkinder übernehmen sollte. Insgesamt erscheint Rathgeb das Stiefmutterdasein keine leichte Aufgabe, aber eine auch kein Ding der Unmöglichkeit. "Das Buch über die gute böse Stiefmutter mag denen helfen", resümiert er, "die sich bei dieser Aufgabe manchmal alleine fühlen und nicht weiterwissen".
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