Herausgegeben vom Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich. Mit Texten von Doris Baumgartner, Elisabeth Joris, Gabriela Bonin und Beat Grossrieder. In den 1950er-Jahren hatten Mütter in erster Linie zu Hause zu wirken, Frauenerwerbstätigkeit war etwas, was es eigentlich nicht hätte geben dürfen. Seither hat sich der Spielraum für Mütter wesentlich erweitert. Die umfangreiche Befragung von 2300 Stadtzürcher Müttern und Vätern aus dem Jahre 2003 zeigt unter anderem, dass 75 Prozent der Mütter erwerbstätig sind, gut zwei Fünftel der Eltern externe Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder nutzen und drei Viertel der Mütter von Haushaltarbeiten entlastet werden möchten. Wie heutige Mütter und Väter das "Kunststück Familie" Tag für Tag meistern, ist nachzulesen in zwölf Porträts.
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