Herausgegeben von Hans-Jochen Vogel und Michael Ruck.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Helga Grebing würdigt Klaus Schönhoven als einen der "profiliertesten Historiker der deutschen Gewerkschaftsbewegung". Dieser Stellung wird er ihrer Ansicht nach auch in dieser Sammlung seiner Aufsätze gerecht. Schönhoven berichtet darin von der "Pionierarbeit" der Gewerkschaften seit 1914, begleitet sie durch die Weimarer Republik über die Gründung der Einheitsgewerkschaft nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur globalen Gegenwart. Grebing hat viele "seriöse Informationen und Reflektionen" gefunden, darüber hinaus schätzt sie die intellektuelle Wachsamkeit des mittlerweile 60-Jährigen sowie die "Präzision seines Antwortens". Schönhoven scheue sich auch in diesen Aufsätzen nicht, "unbequeme Positionen als Zeitgenosse zu beziehen".
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