Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Friedrich Wilhelm Graf schätzt die "solide Auswahl" an Aufsätzen des verstorbenen Leipziger Kirchenhistorikers Kurt Nowak, die Jochen-Christoph Kaiser zusammengestellt hat. Nur die mangelhafte Bibliografie, die "leider zahlreiche Lücken" aufweise, gibt Graf Grund zur Klage. Ansonsten, so der Rezensent, liege hier ein guter Querschnitt durch Nowaks Werk vor, der in seinen Studien in der BRD und DDR die Prägekraft des Christlichen auf die Gesellschaftsgeschichte und umgekehrt die vielfältigen Beeinflussungen der Kirchen und der Theologie durch Staat, Recht, Politik, Ökonomie und andere Akteure der Gesellschaft analysiere.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…