Herausgegeben von Sebastian Knell und Marcel Weber. Biowissenschaftler an diversen Orten dieser Welt spekulieren heute über die zukünftige Möglichkeit, den Menschen langsamer altern zu lassen, und suchen nach praktischen Wegen, die menschliche Lebensspanne erheblich auszudehnen. Aber wäre ein längeres Leben wirklich ein besseres Leben? Welche Auswirkungen hätte dies für die Gesellschaft im ganzen? Und wie ungerecht wäre es, wenn lebensverlängernde Therapien etwa das Privileg Wohlhabender blieben? Der interdisziplinär angelegte Band bietet erstmals einen Überblick über die zentralen Aspekte der bisher vor allem in der angelsächsischen Welt geführten Debatte zum Thema Lebensverlängerung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.2009
Fragen über Fragen hat Petra Gehring. Je genauer sie in diesem Band zum Thema biologische Unsterblichkeit nachliest, desto mehr werden es. Soziale und ökonomische Unwägbarkeiten sieht sie am Horizont aufziehen, wenn Evolutionsbiologen, Medizinethiker und Philosophen über die Erfüllung eines uralten Menschheitstraumes spekulieren. Dabei wird sogar fragwürdig, was genau Lebensverlängerung denn bedeutet, spätes Alter oder Ausdehnung auch der Unannehmlichkeiten der Hochbetagtheit. Obgleich Gehring den Ton des von den Baseler Bioethikern Sebastian Knell und Marcel Weber herausgegebenen Sammelbandes sachlich findet, bemerkt sie doch die darin enthaltene Warnung. Und noch eine Frage: Ob die Debatte übers biologische Altern überhaupt geführt werden muss.
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