Aus dem Amerikanischen von Michael Müller. Die CRISPR-Methode und die Zukunft der Medizin. Was macht die Natur, wenn ein neuer Feind auftaucht? Sie findet eine neue Strategie. Wenn eine Bakterie von einem Virus attackiert wird, verteidigt sie sich beispielsweise, indem sie ihre genetische Struktur ändert. Doch wie können diese Mechanismen nachgewiesen werden? Und welchen Nutzen hat dieses Wissen für die Medizin? Der Amerikanerin Jennifer Doudna und der Französin Emmanuelle Charpentier sind bahnbrechende Erkenntnisse im Bereich der Biochemie gelungen: Die beiden Forscherinnen konnten die Verteidigungsstrategien der Natur auf grundlegendster Ebene, auf jener der Zelle, entdecken und nachbauen. Das Ergebnis heißt "CRISPR". Diese Genschere kann den genetischen Bauplan punktgenau ändern.- Ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Chemie: Die Erfolgsgeschichte des Code-Breakers- Die Erfindung von CRISPR: So funktioniert die Technologie des Gen-Editierens- Frauen in der Wissenschaft: Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier im persönlichen Porträt- Moralische und ethische Fragen, die bei der Genforschung bedacht werden müssen- So kann die Genschere in der Virus-Bekämpfung eingesetzt werdenSternstunde der Forschung: Blicken Sie den berühmten Wissenschaftlerinnen über die Schulter! Was trieb Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier zu dieser Höchstleistung an? Welche Rückschläge und Erfolge begegneten den Forscherinnen auf ihrem Weg zum Durchbruch? Wie wurde aus einer Idee, die zunächst wie Science-Fiction klang, ein Projekt, das die Welt der Wissenschaft für immer verändern würde? Walter Isaacson erzählt in diesem Sachbuch nicht nur die Geschichte der CRISPR-Methode, sondern lässt Sie auch hinter die Kulissen blicken: in die Labore, in denen der Wettlauf der Biosciences entschieden wurde.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.07.2022
Rezensent Alexander Armbruster weiß nicht, wohin uns die Erforschung des Genoms führen wird. Auf Walter Isaacsons Zuversicht angesichts der CRISPR-Technologie, die der Autor in seiner sowohl historischen als auch ganz gegenwärtigen Überblickdarstellung vermittelt, schaut er mit einem Rest von Skepsis und bescheidet sich einstweilen damit, mit Isaacson zu begreifen, was die Wissenschaft auf diesem Feld so treibt, wo sie herkommt und wo sie hinwill. Darwin, Mendel, Jennifer Doudna und die anderen vom CRISPR-Team lernt er kennen und erfährt, was sie eint und trennt. Den detailliert dargestellten Lebens- und Schaffenswegen folgen im Buch laut Armbruster Ausführungen zur Ethik und zur Biohacker-Szene.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.05.2022
Auch wenn der Rezensent Volkart Wildermuth in Walter Isaacsons Buch nicht wirklich erfährt, was ein Gen ist und wie die Genschere CRISPR funktioniert, kann er den Band als Diskussionsanregung empfehlen. Hintergrundwissen und Einblicke in die CRISPR-Forschung bietet der Band durchaus, meint er. Die ethische Debatte bereichert Isaacson laut Rezensent zwar nicht unbedingt mit klaren Antworten oder eindeutigen wissenschaftlichen Erläuterungen, aber die Probleme werden exemplarisch sichtbar, wenn der Autor Beispiele der Behandlung der Sichelzellenanämie liefert und namhafte Forscher und ihre Arbeit vorstellt, erklärt Wildermuth.
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