Piper Verlag, München 2026
ISBN
9783492074605 Gebunden, 160 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Die Entstehungsgeschichte ihres ungewöhnlichsten Bildes: Als Lucian Freud, Enkel Sigmund Freuds, die Queen bittet, ihr Porträt malen zu dürfen, ist er fast 80 Jahre alt und in einer persönlichen Krise. Queen Elizabeth II hat nach dem Unfalltod von Lady Di ein massives Imageproblem. Obwohl Freud als unberechenbar gilt, willigt sie ein und sitzt ihm von Mai 2000 bis Dezember 2001 in monatlichen mehrstündigen Sitzungen Modell. Der Roman erzählt, was hinter verschlossenen Türen geschah. Die Begegnung von zwei der prominentesten Briten wird zur Exkursion in sorgsam gehütete Geheimnisse. Und zum Abenteuer einer radikal neuen Erfahrung und Selbsterfahrung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.05.2026
Rezensentin Rose-Maria Gropp hat viel Freude am neuen Roman von Lea Singer. Singer, hinter der sich die Sachbuchautorin Eva Gesine Baur verbirgt, greift jene Sitzungen in den Jahren 2000 und 2001 auf, als Lucian Freud Queen Elizabeth II. porträtierte: Sie imaginiert eine "kluge" Geschichte, in der sich Freud und die Queen humorvolle, aber auch berührende Dialoge liefern, lobt Gropp. Die Kritikerin erfährt hier nicht nur allerhand über den Maler, sondern empfiehlt auch einen Roman, der sie an Alan Bennetts "Die souveräne Leserin" erinnert.
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