Aus dem Italienischen von Friederike Hausmann und Moshe Kahn. Andrea Camilleri als feiner Beobachter italienischer Sitten und Zustände. Satiren, Porträts, Betrachtungen und öffentliche Polemiken des "shooting-stars der italienischen Literatur" (Literaturen), gesammelt von Klaus Wagenbach.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.02.2006
Als "kleines, freches Lesebuch" hat Rezensent Henning Klüver dieses Buch gelesen, für das Verleger Klaus Wagenbach eine Reihe von neueren und älteren "Divertimenti" - Aus- und Einlassungen zu Politik und Weltgeschehen - Andrea Camilleris zusammengestellt hat. Genüsslich seziere der Autor die bürokratischen Strukturen Italiens, Silvio Berlusconis Entourage oder die italienische Linke. Manchmal wirke Camilleris Witz ein wenig grobschlächtig, gesteht Klüver, erklärt dies aber mit der generellen Unverträglichkeit des deutschen und des italienischen Humors. Der Grundthese des Bandes scheint Klüver aber zuzustimmen: Seriöse Kritik am Programm Berlusconis ist nur noch in Form von Satire möglich.
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