Aus dem Englischen von Gertraude Krueger und Thomas Bodmer. Ein Buch voller Kunstgeschichten: Über die Künstler und ihre Exzentrik, über die Modelle und deren oftmals kompliziertes Verhältnis zu ihren Malern, über Autoren, die sich mit den Malern beschäftigen. Wir lernen zahlreiche bekannte Maler auf ganz neue Weise kennen. Von Delacroix, Courbet, Manet, Cézanne, Degas bis zu Lucian Freud.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2019
Rezensentin Rose-Maria Gropp ist ganz bezaubert von den 17 Aufsätzen des Schriftstellers und Kunstkenners Julian Barnes. Gerade durch ihre konsequente Subjektivität bieten ihr die zwischen 1990 und 2013 in verschiedenen Publikationen erschienenen Texte über Braque, Géricault, Hodgkin uvm. ein enormes Lesevergnügen. Wie sich Barnes zwischen Kunst und Literatur hin- und herbewegt, kenntnisreich, elegant, assoziativ, ironisch und riskant, dann wieder mit viel Zuneigung für einen Künstler wie Magritte, kann Gropp begeistern und zum Staunen anregen. Über die Wahrheit in der Kunst hat sie selten Klügeres gelesen als bei Barnes. Ein Buch für Laien und Kenner gleichermaßen, findet Gropp, die auch die Übersetzung von Gertraude Krueger und Thomas Bodmer lobend erwähnt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.12.2019
Rezensentin Eva Hepper empfiehlt die gesammelten Kunstbetrachtungen von Julian Barnes Kennern und Laien. Die mit Anekdoten und Autobiografischem gespickten Stücke aus 25 Jahren über Courbet, Manet, Braque, Freud, Oldenburg, Popart und Gegenwartskunst findet Hepper augenöffnend bis schlicht hinreißend. Der plaudernde Ton sollte laut Rezensentin nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit Barnes hier ein Kenner der Kunstgeschichte mit viel Seherfahrung und Wissen zu Werke geht, der auch Gedanken von Kollegen wie Zola oder Pound spielend in seine Betrachtungen mit einfließen zu lassen vermag.
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