Das erste Mal sehen sich Anni und Fred in einem Café. Das zweite Mal nur eine halbe Stunde später an einem zugefrorenen See, in dem Anni morgens heimlich badet. Schon am nächsten Morgen taucht Fred mit ihr ins eiskalte Wasser. Die beiden nähern sich an, behutsam, und Anni erfährt, dass Fred trans ist. Auf einmal braucht es neue Wörter, weil die alten falsch oder verletzend sein können. Ein sensibler, lebensbejahender Roman über die erste Liebe, in der sich alles neu und wunderschön anfühlt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.04.2023
Aus der Fülle an Jugendbüchern und LGBTIQA* sticht dieses Buch hervor, versichert Rezensentin Roswitha Budeus-Budde. Den die Tatsache, dass Fred trans ist, spielt in der Freundschaft zwischen ihm und der dreizehnjährigen Annie kaum eine Rolle. Vielmehr geht es um die zarte Annäherung der beiden und um Annies Angst vor dem Leben, die mit dem plötzlichen Tod ihres Onkels einsetzt. Dass die Kritikerin diesen Roman gern gelesen hat, ist ihrer Besprechung zwischen den Zeilen deutlich zu entnehmen.
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