Die Minoer sind bis heute von Rätseln umgeben. Vom Klischee des naturverbundenen, tanzenden, friedvollen Volkes müssen wir uns aber verabschieden. Dieses Buch zeigt weshalb und zeichnet ein umfassendes Bild der minoischen Kultur. Gewaltige Palastruinen mit Labyrinthen und fantastische Wandmalereien haben das minoische Kreta zur Kulisse antiker Mythen und Legenden werden lassen. Bis heute werden die Minoer von Rätseln umgeben: Wir können ihre Schrift nicht lesen, wissen nicht genau, wer die Paläste bewohnte oder weshalb um 1450 v. Chr. fast alle Paläste zerstört und verlassen wurden. Umfangreiche archäologische Grabungen auf Kreta haben viel Licht in diese Dunkel gebracht. Die Autorin fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und beleuchtet Alltag, Landwirtschaft, Architektur, Religion, Wirtschaft und Gesellschaft auf Kreta von ca. 3000 v. Chr. bis um 1000 v. Chr. Der Blick fällt dabei sowohl auf die berühmten Paläste Knossos, Phaistos und Mallia, als auch auf die Lebensverhältnisse in kleineren Städten, Dörfern oder Gutshöfen auf dem Land.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…