Aus dem Französischen von Ulrich Pröfrock. Haarsträubend, Herr Hase! 2004 mussten die Leser fassungslos miterleben, wie Lewis Trondheims populärste Figur von einem jähzornigen Taxifahrer ins Jenseits befördert wurde. Oder... etwa... nicht?! 13 Jahre später taucht Herr Hase nun seelenruhig wieder auf! Und mit ihm seine Ex Nadia, die wandelnde Katastrophe Richard und der feierwütige Titi. Die Freunde machen die Bekanntschaft von Gaspard, der mit der Gabe geschlagen ist, anderer Leute Aura zu sehen.
Malte Göbel hält die Auferstehung von Lewis Trondheims Herrn Hase für eine böse Überraschung. Die Qualitätsschwankungen im Werk des Franzosen scheinen dem Rezensenten mal wieder an einem Tiefpunkt angekommen. Trondheims Anti-Held kommt laut Göbel zwar gewohnt tapsig daher und stolpert in eine haarsträubende Story, der "trockene Witz" und der "elegante Strich" des Autors gehen aber unter, erklärt Göbel, da Trondheim seine Geschichte genau dann abbricht, wenn es turbulent zu werden verspricht.
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