Herausgegeben von Kardinal Walter Kasper, Konrad Baumgartner, Horst Bürkle, Klaus Ganzer, Karl Kertelge, Wilhelm Korff, Peter Walter. Für dieses Lexikon besteht eine Pflichtfortsetzung. Die Bände werden nur geschlossen abgegeben, das Gesamtwerk hat allerdings noch keine ISBN.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.04.2002
Dieses Lexikon sei eine wahre Arche Noah, meint Klaus Berger, alles Lebende sei darin, "von jeder Sorte zwei, eines katholisch, eines akatholisch". Zwar sei das Fassungsvermögen auch der größten Arche begrenzt, räumt Berger ein, "aber es ist schon großartig, wie weit sich des Herrgotts Tierreich erstreckt". Sehr lobt Berger die katholische Kultur, "eine Kultur, in der Bildung und Urteilsfähigkeit etwas galten", sowie den "ungeheuren Appetit auf die Welt". Namen wie Petrus Chrysologus und Bonaventura, Suarez und Johannes Piscator würden in eine "kulturell völlig ungewisse Zukunft" gerettet. Was ihm allerdings gar nicht behagt, sind die Einlassungen auf die moderne Lebenswelt. Abtreibung, Alleinerziehung, und der Ayatollah Chomeini würden behandelt, nicht aber Byzantinische Theologie. Die Liturgie kommt ihm ebenfalls zu kurz, die Exegese findert er "hölzern langweilig". Ein Problem an Bergers Rezension ist, dass er auch die bisherige Rezeption des Lexikons miteinbindet, so dass man nicht immer genau weiß, wer gerade spricht.
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